Medienmitteilung: Grüne fordern ein Ausstiegsszenario. Jetzt!

Mittwoch, 16.03.2011

Der Regierungsrat will die Bedeutung der atomaren Katastrophe  in Japan analysieren, obwohl die Schlussfolgerungen daraus schon heute  völlig klar sind. Die Nutzung der Atomenergie kann nicht sicher  gemacht werden. 25 Jahre nach Tschernobyl findet schon wieder eine  Katastrophe statt, das ist Beweis genug. Weitere Beweise dürfen wir  nicht mehr zulassen.Die Grünen fordern vom Regierungsrat Szenarien für den konsequenten  Einstieg in die neuen erneuerbaren Energien und den Ausstieg aus der  Atomkraft.

Jetzt!

 

Atomausstieg jetzt!


Atomenergie ist

– lebensbedrohend

– nicht erneuerbar

– nicht effizient

– nicht wirtschaftlich

– ungenügend versichert

Ein Ausstieg innerhalb der nächsten 25 Jahre ist zwingend!
Unterzeichnen Sie die Initiative «Strom für morn» für den kantonalen Atomausstieg bis 2035!
Die Grünen Schweiz zu den Ereignissen in Japan

Fraktionserklärung zu den Folgen der Naturkatastrophe in Japan

Montag, 14.03.2011

Sie werden uns vorwerfen, Wahlkampf auf dem Buckel der Notleidenden in Japan zu machen, aber für den kleinen Zürcher Wahlkampf ist dieses Ereignis viel zu gross. Ausserdem ist unsere Haltung in der Frage der Atomkraftwerke längst bekannt.

Unser Mitgefühl gehört dem japanischen Volk, das nach Erdbeben und Tsunami nun auch eine atomare Katastrophe erleiden muss. Diese Ereignisse halten uns klar vor Augen, dass die Nutzung der Atomenergie NIE sicher ist. Es kann sich um menschliches Versagen handeln, wie vor genau 25 Jahren in Tschernobyl, oder um eine Naturkatastrophe wie jetzt in Fukushima. Tatsache ist, es gibt keine Sicherheit mit der Atomkraft.

Wir müssen aus Technologien aussteigen, von denen wir wissen, dass sie NIE versagen dürfen. Sofort!

Atomtour in Uster: Endlager gesucht

Am Samstag, 5. März 2011 machten sich 20 Menschen auf die Suche nach einem Endlager für radioaktive Abfälle im Bezirk Uster. Gespräche mit Passanten brachten keine Lösung. Das Dilemma zwischen dem Energiehunger einerseits und dem Ausblenden der Atommüllproblematik andererseits machte viele ratlos.

Anti Atom Tour



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Der Atomausstieg ist möglich!

Energiepolitische Tagung der Grünen Kanton Zürich vom 13.5.2006

Energieversorgung nach Tschernobyl

Anlässlich des 20. Jahrestags der Tschernobyl-Katastrophe rücken die Risiken der Atomenergie wieder ins gesellschaftliche Bewusstsein. Die Frage der Lagerung radioaktiver Abfälle etwa bleibt heiss umstritten und ist gerade im Kanton Zürich mit dem geplanten "Endlager" in Benken höchst virulent. Daneben ist die Energieversorgung mit Erdöl und Erdgas angesichts endlicher Ressourcen und Klimaveränderung ebenso wenig zukunftsfähig.

Ziel der Tagung war es, Wege hin zu einer sicheren und nachhaltigen Energieversorgung zu erörtern. Die Grünen Schweiz haben in ihrem energiepolitischen Grundlagenpapier aufgezeigt, dass ein Ausstieg aus der fossil-atomaren Energieversorgung machbar ist. Dazu braucht es ernsthafte Anstrengungen für eine effizientere Energienutzung sowie eine konsequente Förderung von erneuerbaren Energien.

Eingeladen waren Mitarbeitende der Verwaltung (AWEL), von Energiefachstellen, von NGO und Verbänden im Energie-/Umweltbereich und von Energieunternehmen, EnergiepolitikerInnen, Studierende, weitere Interessierte, Medien.

 

Die Referate stehen - wo in schriftlicher Form vorhanden - jeweils beim entsprechenden Programmpunkt zum Herunterladen bereit.

Den Tagunsbericht finden sie hier.


Programm

Ab 8.30
Eintreffen, Kaffeebar


Marlies Bänziger, Ko-Präsidentin Grüne Kanton Zürich, begrüsst ReferentInnen, Gäste und Publikum


Marlies Bänziger



Ruth Genner

9.00
Einführung
Von Tschernobyl gelernt? Nationale Energiepolitik heute
Ruth Genner, Nationalrätin, Präsidentin Grüne Schweiz




Bernhard Piller
Stefan Jordi

9.15
Referat
Atommüll-Lagerung: Eine unlösbare gesellschaftspolitische Herausforderung
Bernhard Piller, Projektleiter Schweizerische Energie-Stiftung (SES)


Stefan Jordi, Fachspezialist Entsorgung Bundesamt für Energie, nimmt Stellung zur Entsorgungsfrage



Jürg Nipkow

9.50
Referat
Perspektiven im Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Energien
Jürg Nipkow, Präsident Schweizerische Agentur für Energieeffizienz (SAFE), EKZ-Verwaltungsrat



Natalie Vieli

0.15
Co-Referat
Energiepolitische Vorstösse im Kanton Zürich
Natalie Vieli, Kantonsrätin Grüne


Anschliessend Fragen zu den Referaten und Diskussion

10.40
Pause



vlnr: Dr. Manfred Thuman, Kaspar Günthardt, Marlies Bänziger, Dr. Rolf Hartl, Geri Müller

11.15
Podiumsdiskussion
Energieversorgung 2050: Ausstieg aus Fossil-/Atomenergie
dank Energieeffizienz und erneuerbaren Energien?
Dr. Rolf Hartl, Geschäftsführer Erdölvereinigung Schweiz (Thesen)

Dr. Manfred Thumann, Chef Kernenergie Axpo
Geri Müller, Nationalrat, Präsident Schweizerische Energie-Stiftung (SES)
Kaspar Günthardt, Landwirt und Betreiber Biogas-Anlage
Moderation: Marlies Bänziger, Ko-Präsidentin Grüne Kanton Zürich



Balthasar Glättli

12.55
Fazit der Tagung
Balthasar Glättli, Ko-Präsident Grüne Kanton Zürich

13.00
Ende der Tagung

Engagiertes Publikum im Gespräch mit ReferentInnen



















Geschenke für ReferentInnen

Matthias Herfeldt, Parteisekretär Grüne Kanton Zürich, überreicht den Referentinnen und Referenten ein Geschenk, allen voran Rolf Hartl von der Erdölvereinigung "statt Erdöl feinstes Olivenöl - versteht sich bio und extra vergine" und die dazu passenden Pipelines in Form von handgemachten Penne sowie "statt Kernenergie - kraftspendende Bio-Energie-Riegel".


Herzlichen Dank!

Helferinnen und Helfer, Spenderinnen und Spender danken wir ganz herzlich für die tatkräftige oder finanzielle Unterstützung und Reto Diener für die tollen Fotos.


Wir freuen uns Euch über Ihr Feedback zur Tagung.


GRÜNE Kanton Zürich

Energiekampagne: PC-87217214-7



Sparschwein (oder ist es ein Sparhund ?) aus irgendwelchen Erdöl-Derivaten wartet schon länger darauf, durch ein alternativ-energisches Sparkässeli ersetzt resp. erneuert zu werden.