Erfolgreiche Velobörse Regensdorf

Furttaler, Ausgabe vom 5.4.2012

Schnäppchen gejagt
REGENSDORF. Am vergangenen Samstag stand der Zentrumsplatz in  Regensdorf ganz im Zeichen des Velos.


Die ersten warmen Sonnenstrahlen des Jahres locken viele Velofreunde auf ihre
Fahrräder. Manche möchten ihr gebrauchtes Rad loswerden, um sich ein anderes oder sogar ein neues zu kaufen. An der jährlichen Velobörse in Regensdorf bestand dazu eine günstige Gelegenheit. Egal welche Farbe, Grösse oder Marke das gebrauchte Velo hatte, solange es fahrtüchtig war, wurde es auch zum Verkauf entgegengenommen. «Die Velobörse ist ein traditioneller Anlass, den wir bereits seit 1990 organisieren. Dabei wollen wir natürlich auch das Velofahren fördern››, so Kaspar Günthardt von den Grünen Bezirk Dielsdorf.


Schmerzgrenze bei 300 Franken
Über 60 Personen kamen mit ihren Velos an die Börse. Adrian Vonlanthen war
als Fachmann vor Ort und stand mit Rat und Tat bereit, wenn ein Tipp für den
Verkaufspreis nötig war. «In der Regel sind die Velos gereinigt und auch in
einem fahrbaren Zustand. Alltagsvelos sind am beliebtesten, während die Renn-
Velos weniger gefragt sind››, sagte Vonlanthen. Die Verkaufspreise bewegten
sich zwischen 30 und 550 Franken. «Doch bei rund 300 Franken liegt bei vielen Interessenten die Schmerzgrenze.›› Als treue Helferinnen standen Monika Fäh
und Martha Steiner im Einsatz, die sich für die Registration, Kasse sowie die
Nummernausgabe einsetzten und alleHände voll zu tun hatten. Zehn Prozent
vom Verkaufspreis wurden für die Umtriebe abgezogen, und ab 12 Uhr muss-
ten die nicht verkauften Velos wieder abgeholt werden. «Doch das gute Wettersorgte für einen guten Verkauf und von über 60 Velos konnten rund 40 Räder verkauft werden››, sagte Fäh begeistert.


Sigrid Querry aus Buchs besuchte die Börse im Auftrag' ihrer Mutter. «Ihr wur-
de innert sechs Wochen beim Bahnhof Regensdorf gleich zweimal das Velo ge-
stohlen››, erzählt sie. Querry machte sich auf die Suche nach einem Occasionsve
lo für höchstens 60 Franken. Nach einer Probefahrt wurde sie schnell fündig. «Diese Börse ist eine gute Sache››, findet die Buchserin. Ein Schnäppchen machte auch Nicole Caderas, die sich ein neues Citybike für 400 Franken ergatterte. «Bereits vor rund zehn Jahren kaufte ich hier ein Mountainbike, welches jetzt aber in die Jahre gekommen ist››, erzählt sie. «Nach einer Probefahrt war ich von diesem Modell überzeugt und packte die Gelegenheit am Schopf, zumal der Neupreis bei 1100 Franken 1iegt.›› (bha)

 

Bilder: Grüne Dielsdorf















Exkursion Biodiversität und anschliessende Generalversammlung

Die Grünen des Bezirks Dielsdorf haben sich am letzten Samstagmorgen vor ihrer Generalversammlung frühmorgens am Bahnhof Schöfflisdorf getroffen. Unter kundiger Führung von Kantonsrat Robert Brunner aus Steinmaur nahm die Gruppe den Marsch durch den Oberweninger Wald unter die Wanderschuhe. Zuerst erwähnte Brunner die Geschichte der Melioriation des Wehntals, um nachher auf die vielen Anschauungsobjekte am Wegrand einzugehen. die Teilnehmerinnen und Teilnehmer profitierte vom grossen und vernetzten Wissen des Referenten und erlebten, was Artenvielfalt hier im Wehntal heisst. Der Mittelspecht, der hier im schönen Oberweninger Eichenwald anzutreffen sein sollte, hielt sich nicht an die Vorgaben der Organisatoren - man bekam ihn nur als Papier-Ausdruck zu Gesicht; dafür erfuhr die Gruppe viel von seiner Lebensweise und deutete unter kundiger Hilfe zahlreiche andere Vogelstimmen. Nach einem ausgezeichneten Mittagessen im Restaurant Neuhof in Bachs hielten die Anwesenden die Generalversammlung ab. Neben den ordentlichen Geschäften konstituierte sich der Vorstand neu und legte das Programm für das nächste Geschäftsjahr fest. Der Vorstand besteht neu aus folgenden Mitgliedern: Robert Brunner, Steinmaur (Aktuar und Vizepräsident), Kaspar Günthardt, Dällikon, Doris Haab (Finanzen), Niederweningen, Beat Hürlimann, Rümlang (Präsident), Jürg Marti, Steinmaur, Lucien Palser, Rümlang. Weiter wurden die Spitzenplätze der Kantonsratswahl-Liste für den Frühling 2011 besetzt: Robert Brunner, Doris Haab, Beat Hürlimann und Edith Spörri.







Besuch der Biogasanlage Berwangerhof







Für die Grünen des Bezirks Dielsdorf ist das Thema "Energie" von grosser Bedeutung. Mit Kaspar Günthardt, der in Dällikon eine Biogasanlage zur Vergärung seines Hofdüngers und zur Co-Vergärung von Gemüserüst-Abfällen betreibt, haben wir einen kompetenten Spezialisten in unserer Mitte. Anfangs 2010 konnten wir die Biogasanlage auf dem Bergwangerhof nahe der schweizer Grenze besichtigen.