Katharina Prelicz-Huber
-> Sozial engagiert
-> Ökologisch konsequent
-> Global solidarisch
Katharina Prelicz-Huber
Weil sie durch ihr 30- jähriges Engagement in NGOs, Beruf und Politik eine verlässliche Partnerin für Ihre Anliegen ist.
Katharina Prelicz-Huber ist Professorin an der Zentralschweizer Hochschule Luzern - Soziale Arbeit.
Sie ist verheiratet und Mutter eines 18-jährigen Sohnes. Erziehung, Haushalt und Erwerb teilt sie sich mit ihrem Partner.
Seit 2008 ist sie Nationalrätin.
Vorher war sie 14 Jahre Mitglied des Gemeinderates der Stadt Zürich und sechs Jahre Zürcher Kantonsrätin.
Haben Sie Fragen? Katharina Prelicz-Huber antwortet gerne auf Ihre Mail!
Persönlich
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Name | Katharina Prelicz-Huber | |
Jahrgang | 12. Oktober 1959 | |
Wahlkreis | Kanton Zürich | |
Beruf | Fachhochschul-Dozentin, Projektleiterin, Supervisorin | |
Adresse | Hardturmstrasse 366 | |
Hobbies | Tanzen, Lesen, im See oder Fluss schwimmen, Spazieren, sei es als Stadtwanderin oder in der freien Natur, gemütliches Zusammensein mit FreundInnen | |
Themen & Mandate
Parteimandat | Nationalrätin seit 15. September 2008 | ||
NR-Kommission | Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur NR (WBK-NR) | ||
Weitere Mandate | Bezirkskommission Pro Juventute Zürich Kantonale Kommission für die Gleichstellung von Frau und Mann, Zürich Paritätische Kommission Pako HSLu-Soziale Arbeit, Luzern Hans Konrad Rahn Stiftung, Zürich Zürcher Stiftung für Gefangenen- und Entlassenenfürsorge ZSGE, Zürich Zürcher Stiftung für Kinder- und Jugendheime ZKJ, Zürich Offene Jugendarbeit OJA!, Zürich Verein "Zigeunerkulturtage", Zürich Arbeitsgemeinschaft für risikoarmen Umgang mit Drogen Arud, Zürich Schlichterin (von der Unia) bei Streitigkeiten über Diskriminierung im Erwerbsleben, Kanton Zürich VPOD HSLu-Soziale Arbeit, Luzern | ||
Vorstösse | |||
Schwerpunkte | Soziales Ökologie Ökonomie |
Positionen
Katharina Prelicz-Huber setzt sich mit grossem Engagement gegen Armut und für soziale Gerechtigkeit, für eine nachhaltige Entwicklung, für Frieden und für die Gleichstellung von Frau und Mann in Beruf, Gesellschaft und Familie ein.
Ihr Engagement beinhaltet z. B. eine garantiertes Existenzminimum für alle, bzw. Existenz sichernde Mindestlöhne; die Förderung von flexiblen Arbeitszeitmodellen; ein bedarfsgerechtes Angebot an ausserfamiliärer Kinderbetreuung; das Stimm- und Wahlrecht für AusländerInnen; den Ausbau des öffentlichen Verkehrs und die Förderung von Alternativenergieformen anstelle neuer AKWs.
Die Positionen von Katharina Prelicz-Huber im Detail…
Meine Inhalte als grüne Nationalrätin
"Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, welche weltweit die heutigen Bedürfnisse zu decken vermag ohne für künftige Generationen die Möglichkeit zu schmälern, ihre eigenen Bedürfnisse zu decken."
Am Erdgipfel in Rio de Janeiro 1992 verabschiedeten 179 Staaten - darunter auch die Schweiz - das Aktionsprogramm "Agenda 21". Darin wird festgehalten, was zugunsten einer nachhaltigen Entwicklung im 21. Jahrhundert weltweit getan werden muss. Meine Politik und mein Engagement orientieren sich an diesen Leitgedanken.
Soziales
• Armut in der Schweiz ist eine Tatsache. Speziell betroffen sind Familien mit mehreren Kindern und Alleinerziehende. Jedes 7. Kind wächst in Armut auf. Ich engagiere mich für eine Kinderrente nach dem System der Ergänzungsleistungen und für eine garantierte Existenzsicherung für alle.
• Ich setze mich ein für die Integration und Partizipation / Mitbestimmung von AusländerInnen, aber auch von Kindern und Jugendlichen.
• Die Schweiz braucht ein Migrationsgesetz statt mehr Verschärfung in der Asyl- und AusländerInnenpolitik.
• Noch immer ist die Gleichstellung von Frau und Mann nicht erreicht: Frauen haben weniger Lohn, sind weniger vertreten im Kader und immer noch hauptsächlich verantwortlich für Haushalt und Erziehung. Es braucht attraktive Teilzeitstellen - auch im Kader für Mann und Frau, Kinderbetreuungsplätze und den Mann zu 50 % am Herd!
• In der Drogenpolitik befürworte ich die baldige Freigabe von Cannabis und die kontrollierte Abgabe von harten Drogen.
• Ich stehe ein für einen starken Service public.
• Die Schweiz soll sich verstärkt für Friedensgespräche engagieren und eine aktive Rolle darin übernehmen. Um die weltweite Not zu lindern, soll die Schweiz 1 % des Bruttoinlandproduktes (BIP) in die Entwicklungshilfe investieren.
Ökologie
• Es braucht eine deutliche Reduktion des Energieverbrauchs, bzw. des CO2-Ausstosses (Stichwort 2000 Watt Gesellschaft.)
• Verkehr: Der motorisierte Individualverkehr (MIV) muss auf wenigen Durchgangsachsen kanalisiert werden, die restlichen Strassen dienen als Quartierstrassen. Güter gehören auf die Bahn. Gefördert werden muss der öffentliche Verkehr, v.a. in den Regionen.
• Kein Gen-Food und keine Gen-Versuche.
• Sofortiger Ausstieg aus der Atomenergie, dafür Förderung nachhaltiger Energien wie Solar- und Windenergie.
• Weniger Fluglärm, längere Nachtruhezeiten. 250'000 Flugbewegungen pro Jahr sind genug und 9 Stunden Nachtruhe.
Ökonomie
• Eine ökologische Steuerreform ist überfällig.
• Es braucht dringend ethische Richtlinien für die Wirtschaft.
• Besteuerung nach dem effektiven Einkommen und Vermögen statt Steuergeschenke für die Reichen.
Lebenslauf von Katharina Prelicz-Huber
• 49-jährig
• Bürgerin von Zürich, Meilen und Winterthur
• Ist verheiratet und lebt mit ihrer Familie in Zürich
• Mutter eines 17-jährigen Sohnes
• Teilt sich Haushalt, Erziehung und Erwerbsarbeit partnerschaftlich mit ihrem Mann
Politischer Werdegang:
• Eingestiegen in die Politik mit 18 Jahren - aktive Mitarbeit bei AI, in 3. Welt-, Friedens- und Anti-AKW-Gruppierungen
• Präsidentin des Schweizerischen Friedensrates SFR, 1984 bis 1989
• Kantonsrätin von 2008 bis 2008, Schwerpunkt Sozial- und Gesundheitspolitik
• Nationalrätin seit 2008
Beruflicher Werdegang:
• Ausbildung zur Sozialarbeiterin mit Schwerpunkt in Gemeinwesenarbeit
• 3 Jahre Jugendhausleiterin
• 3 Jahre Erzieherin in einem Heim für verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche
• 7 Jahre Leiterin des Betriebssozialdienstes in einem weltweit tätigen Industrieunternehmen
• Weiterbildungen zur Körpertherapeutin, zur Paarberaterin und zur Supervisorin und Organisationsberaterin
• Beispiele von erfolgreich umgesetzten Projekten im Betrieb: Vereinbarung gegen sexuelle Belästigung im Betrieb, garantiertes Existenzminimum für Mitarbeitende mit ihren Familien, Sozialpolitik im betrieb
• Seit 1997 an der Hochschule Luzern - Soziale Arbeit als Dozentin und Projektleiterin tätig
• Schwerpunkte: Beratung von Gemeinden und Städten in partizipativer und nachhaltiger Entwicklung des Gemeinwesens und in Kinder- und Jugendarbeit bzw. Kinder- und Jugendpolitik
• Unterricht in Geschichte der Sozialen Arbeit, Kinder- und Jugendpartizipation und Partizipation im Gemeinwesen
• 2002 Beförderung zur Professorin für Soziale Arbeit
Ehrenamtliche Tätigkeiten:
• Präsidentin der offenen Jugendarbeit Zürich OJA, der Trägerorganisation von 11 Jugendtreffs, bzw. -einrichtungen in der Stadt Zürich
• Vizepräsidentin der Zürcher Stiftung für Kinder- und Jugendheime ZKJ
• Vorstandsmitglied VPOD HSLu-SA, Luzern
• Stiftungsratsmitglied der Zürcher Stiftung für Gefangenen- und Entlassenenfürsorge ZSGE
• Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft für risikoarmen Umgang mit Drogen Arud, Zürich
• Vorstandsmitglied Verein Zigeunerkulturtag, Zürich
• Schlichterin paritätische Schlichtungsstelle für Streitigkeiten über Diskriminierungen im Erwerbsleben (für die UNIA)
• Stiftungsrat Zürcher Stiftung Gefangenen- und Entlassenenmitglied ZSGE
• Stiftungsrat Hans Konrad Rahn-Stiftung, Zürich
Katharina Prelicz-Huber - Ihre Nationalrätin!
